Dr. med Christian Pagel + Alexander Kübler
Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie
Ambulante und stationäre Operationen

Telefon: 0441 350 13 20
Fax: 0441 350 13 219
E-Mail: mail@ortho-ol.de

VfB Oldenburg
VfB Oldenburg

Wir sind Teamärzte des
VfB Oldenburg.

Wir betreuen den BTB Oldenburg sportärztlich.

Wir betreuen die VSG Ammerland sportärztlich.

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Facharztpraxis für Orthopädie & Unfallchirurgie in Oldenburg

Unsere orthopädisch/unfallchirurgische Gemeinschaftspraxis arbeitet im Jobsharing-Modell. Dadurch haben wir die Möglichkeit, Ihnen einen angemessenen Zeitrahmen für die Befragung, die Untersuchung und die Besprechung eines individuellen Behandlungskonzeptes zu bieten.

Unsere Herangehensweise beruht auf langjähriger klinischer Erfahrung in orthopädischen-manualmedizinischen Untersuchungstechniken. Diese führen wir nach einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden und deren mögl. Ursachen sorgfältig durch. Denn nicht immer ist die Ursache der Beschwerden auch an dem Ort Ihrer Schmerzwahrnehmung zu finden.

Nach Bedarf wird die Suche nach der Schmerzursache durch sorgfältig ausgewählte, möglichst schonende, apparative Diagnostik ergänzt, deren Ergebnisse wir dann natürlich auch mit Ihnen besprechen.

Möglichst langfristige Beschwerdefreiheit / Beschwerdelinderung

Die sich aus den Ergebnissen ableitenden Behandlungskonzepte erarbeiten wir schließlich gemeinsam und auf „Augenhöhe“ mit Ihnen unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber auch klassischer, ganzheitlicher und ggf. auch alternativer Heilmethoden.

Die meisten Beschwerden oder Unfallfolgen können ohne eine Operation behandelt werden. Sollte aber doch einmal eine Operation notwendig werden, so können Sie sich auch auf unsere langjährige klinische Erfahrung verlassen. Wir begleiten Sie dann natürlich auch während der Nachbehandlung nach Operationen bis zu Ihrer Rekonvaleszenz.

Ganz besonders wichtig ist uns aber Ihre möglichst langfristige Beschwerdefreiheit, bzw. Beschwerdelinderung zwecks Erhalt einer für Sie persönlich zufriedenstellenden Lebensqualität.

Deshalb ist für uns die Behandlung nach Abklingen der akuten Beschwerden erst vorbei, wenn wir gemeinsam ein tragfähiges Konzept zur sog. „Rezidivprophylaxe“ erarbeitet haben (Vermeidung, dass wieder behandlungsbedürftige Beschwerden auftreten). Dieses orientiert sich natürlich stets an Ihren individuellen Möglichkeiten, Bedürfnissen und auch Vorlieben (z.B. Beratung bezügl. geeigneter Sportarten oder Prophylaxe erneuter Verletzungen).

Schwerpunkte

Wir behandeln grundsätzlich alle Probleme des Bewegungsapparates inkl. Unfallfolgen, mit einigen Schwerpunkten. Außerdem ist uns Ihre Gesundheitsvorsorge besonders wichtig. Z.B. durch rechtzeitige Diagnose und Behandlung einer erhöhten Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) oder Erhalt Ihrer Sportfähigkeit.

  • chirurgische Fragestellungen, Beratung und Durchführung operativer Gelenkerhalt/rekonstruktive Gelenkchirurgie, künstlicher Gelenkersatz/Endoprothesen, Operationsberatung bezüglich möglicher Eingriffe an der Wirbelsäule, etc.
  • Osteologie (Erkrankungen des Knochenstoffwechsels, v.a. der Osteoporose)
  • Wirbelsäulenerkrankungen inkl. Schmerztherapien
  • Unfallchirurgie: Verstauchungen, Zerrungen, Frakturbehandlungen
  • verschleißbedingte Gelenkerkrankungen (Knorpelschäden, Arthrosen der Extremitäten-Gelenke)
  • sportmedizinische Fragestellungen inkl. Verletzungsfolgen

Aktuelles

Akutsprechstunde

Um Ihnen bei akuten Beschwerden kurzfristig weiter helfen zu können, bieten wir wöchentlich eine Akutsprechstunde an. Die Termine werden immer am Wochenende online frei geschaltet.

Rezeptbestellungen

Rezeptanfragen bitte immer vorab per Mail oder telefonisch. Ihr Anliegen wird mit Ihrem Arzt besprochen.

E-Mail

Unsere E-Mail ist lediglich für kurze Fragen und Rezeptbestellungen. Bitte schicken Sie uns dort keine Terminanfragen oder bitten um Rückrufe.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Unser Engagement

Wir, das Team der Orthopädie Schillerstrasse, unterstützen den Verein Asante e.V.. Wir haben eine Patenschaft für ein Kind in Afrika übernommen und freuen uns, auf diese Weise helfen zu können. Wenn auch Sie helfen möchten informieren Sie sich gerne beim Asante e.V. – Arbeitskreis Oldenburg.

Team

Kerstin Neubert
Medizinische Fachangestellte
tätig in der Praxis seit 2015

Jennifer Wolf
Medizinische Fachangestellte
tätig in der Praxis seit 2018

Annika Bohlen
Medizinische Fachangestellte
tätig in der Praxis seit 2020

Ricarda Wiemken
Medizinische Fachangestellte
tätig in der Praxis seit 2020

Leonie Bruns

Medizinische Fachangestellte

tätig in der Praxis seit 2021

Mia Schröder
Auszubildende seit 2023

Diagnostik

Neben einem ausführlichen Gespräch über Ihre möglichen Beschwerdeursachen legen wir großen Wert auf eine ausführliche manualmedizinische Diagnostik. Hiermit können wir unterscheiden, ob bei Ihnen eine reversible, also rückgängig zu machende Funktionsstörung (Blockierung, muskuläre oder fasciale Verspannung, Triggerpunkte) oder ein möglicher struktureller Schaden (z.B. ein Bandscheibenvorfall, eine Bandruptur eines Gelenkes oder ein Gelenkverschleiß) vorliegt. Um ggf. die Beschwerdeursachen näher eingrenzen oder ausschließen zu können, führen wir zudem ggf. notwendige technische Untersuchungen in der Praxis selbst aus.

Röntgendiagnostik (in digitaler Technik)

Diese ist im Vergleich zur herkömmlichen Röntgendiagnostik deutlich präziser, was die diagnostische Sicherheit erhöht. Außerdem zeichnet sie sich durch eine geringere Strahlenbelastung für unsere Patienten aus. Direkt nach der Untersuchung können wir Ihnen die angefertigten Bilder im Untersuchungszimmer auf dem Monitor zeigen und mit Ihnen besprechen. Digitale Röntgenbilder können bei Bedarf auch auf einem Datenträger an Sie ausgehändigt werden.

Digitale Ultraschalldiagnostik

Digitale Ultraschalldiagnostik (einschließlich Dopplersonographie für die Beurteilung von Entzündungsprozessen in Gelenken oder z.B. an Sehnen und Schleimbeuteln). Der Ultraschall ist eine bildgebende Untersuchungstechnik, die völlig frei von Strahlenbelastung oder anderen Nebenwirkungen ist. Als Ergänzung zur Röntgendiagnostik lassen sich damit Verletzungen bzw. Veränderungen an Weichteilstrukturen wie Bändern, Sehnen und Muskeln sehr gut darstellen. Verlaufskontrollen von z.B. Flüssigkeitsansammlungen in Gelenken (Gelenkerguss) oder Muskeln (Hämatom) sind zwecks einer Therapiekontrolle sehr hilfreich. Anders als bei den meisten anderen bildgebenden Verfahren, kann der Ultraschall auch dynamisch, also unter Bewegung des untersuchten Gelenkes durchgeführt werden. Er liefert dadurch häufig zusätzliche wertvolle diagnostische Hinweise auf gestörte Funktionen. Falls nötig, dient uns der Ultraschall auch zur Kontrolle der sicheren Punktion tief liegender Strukturen und Gelenke (z.B. Hüftgelenk oder Gelenke der Wirbelsäule). Damit können wir Ihnen eine erhöhte Sicherheit durch Präzision bei der Punktion bieten und ersparen Ihnen zusätzliche Strahlenbelastungen durch dann wegfallende Röntgenkontrollen, wie zum Beispiel bei computertomographisch gestützten Injektionen. Auch Verlaufskontrollen von bestimmten Frakturen bei Kindern sind mit dem Ultraschall strahlenfrei möglich.

Untersuchung der Knochendichte und Beurteilung Ihres Sturzrisikos zur Diagnostik der Osteoporose
Untersuchung der Knochendichte und Beurteilung Ihres Sturzrisikos zur Diagnostik der Osteoporose mittels DXA-Verfahren, leitliniengerecht nach DVO (Dachverband Osteologie). Wir verfügen über eine langjährige Erfahrung in der Diagnostik und Therapie der Osteoporose. Bei dieser Erkrankung kann es schon ohne jeden Unfall oder durch leichte Stürze oder das Anheben von schwereren Gegenständen zu untypischen Knochenbrüchen v.a. an der Wirbelsäule oder auch im Bereich des Hüftgelenkes (z.B. einer Schenkelhalsfraktur) kommen. Von einer Osteoporose ist ca. jede 3. Frau und jeder 5. Mann über 50 Jahren betroffen. Die Erkrankung verläuft vor Auftreten des ersten Bruches in der Regel unbemerkt. Daher kommt der prophylaktischen Untersuchung Ihrer Knochendichte und Ihres Sturzrisikos eine entscheidende Bedeutung zu. Diese führen wir natürlich leitliniengerecht in unserer Praxis durch. Dazu gehört meist, neben dem Gespräch über Ihre Risikofaktoren für eine Osteoporose, eine körperliche Untersuchung, die Testung Ihres individuellen Sturzrisikos durch Kraft- und Koordinationstests, die Durchführung einer Knochendichtemessung mit der DXA-Methode und bei auffälligen Befunden ggf. eine Laboruntersuchung zur Testung Ihres Knochenstoffwechsels und zum Ausschluss evtl. anderer Ursachen einer verminderten Knochendichte bzw. einer erhöhten Frakturgefahr. Ggf. werden auch ergänzend Röntgenuntersuchungen der betroffenen Skelettabschnitte zur exakten Diagnostik durchgeführt. Schließlich führen wir natürlich ein ärztliches Gespräch mit Ihnen über die Ergebnisse und besprechen die stets sehr individuelle Therapie, soweit notwendig. Denn mit den heute zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten kann Ihr individuelles Frakturrisiko relevant gesenkt werden.
Bei unauffälligen Befunden sind Kontrollen häufig erst wieder nach einigen Jahren erforderlich.
Das DXA-Verfahren ist die aktuell leitliniengerechte Methode zur Bestimmung der Knochendichte, wie sie von den medizinischen Fachgesellschaften empfohlen wird und nach deren Ergebnissen sich auch die aktuellen Therapieempfehlungen richten. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei, nur mit einer minimalen Strahlenbelastung verbunden und dauert nur wenige Minuten.

Therapie

Bausteine für Ihre Therapie sind zum Beispiel:

Erarbeitung physiotherapeutischer Konzepte

Erarbeitung physiotherapeutischer Konzepte, gegebenenfalls von Trainingsplänen zwecks Erarbeitung eines individuellen Sportprogrammes zur aktiven Eigenprophylaxe wiederkehrender Beschwerden.

Ärztlich-manuelle Therapie

Ärztlich-manuelle Therapie zur Behandlung von funktionellen Störungen wie schmerzhaften Blockierungen, muskulären oder fascialen Verspannungen oder symptomatischen Verkürzungen von Muskelgruppen.

Orthopädische Schmerztherapie

Orthopädische Schmerztherapie mittels Infusionstherapien bei starken, akuten Schmerzen durch z.B. Bandscheibenvorfälle an Hals- oder Lendenwirbelsäule. Gezielte Infiltrationsbehandlungen von Gelenken, Schleimbeuteln oder schmerzhaften Sehnenansätzen. Diese werden je nach Lokalisation auch simultan, ultraschallkontrolliert durchgeführt um die Präzision und damit optimale Sicherheit bei der Punktion für Sie zu gewährleisten. Die verabreichten Präparate werden stets, abhängig von der zu Grunde liegende Ursache, individuell mit Ihnen zusammen besprochen. Sie reichen von lokalen Betäubungsmitteln über klassische kortisonhaltige Präparate, regenerierende Substanzen für z.B. Sehnen und Knorpel, bis hin zu homöopathischen Präparaten bei z.B. entzündlichen Zuständen oder nach Verletzungen an Sehnen, Kapsel-Bandstrukturen und Gelenken.
Auch verschiedene wirbelsäulennahe Infiltrationen werden jeweils abhängig von der exakten Beschwerdeursache von uns durchgeführt.
Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten kann eine Infiltrationsbehandlung ggf. auch nicht möglich sein.

Knorpelschutztherapie (Hyaluronsäurebehandlung)

Wenn Verschleißerkrankungen (Knorpelschäden oder Arthrosen geringen oder mittleren Ausmaßes) der großen und kleinen Gelenke auf herkömmliche Therapien nicht ausreichend ansprechen und dauerhaft Schmerzen verursachen, ist eine Therapie mit Hyaluronsäure eine sehr wirksame zusätzliche Behandlungsmöglichkeit, die von uns immer im Rahmen eines „Gesamtkonzeptes“ eingesetzt wird. Hierfür muss die Hyaluronsäure direkt in das betroffene Gelenk injiziert werden.
Hyaluronsäure ist kein Arzneimittel, sondern ein synthetisch hergestelltes Medizinprodukt. Es handelt sich um ein Äquivalent der körpereigenen Hyaluronsäure, die natürlicherweise Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und Grundsubstanz des Gelenkknorpels ist. Bei verschleißbedingten Erkrankungen geht der schützenden Knorpelmatrix und der Gelenkflüssigkeit Hyaluronsäure verloren, dadurch verlieren diese beiden wichtigen Komponenten der Gelenkbiomechanik deutlich an Elastizität. Die mechanisch abgeschilferten Knorpelpartikel unterhalten darüber hinaus eine Entzündungsreaktion des Gelenkes, die dauerhafte Schmerzen verursachen kann.
Hyaluronsäure vermindert biomechanisch die Reibung im Gelenkspalt, wird nach der Infiltration durch ausreichende, angemessene Bewegung wieder in die geschädigte Knorpelmatrix eingebaut und verbessert somit wieder die Elastizität und die stoßdämpfenden Eigenschaften des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit. Es hemmt die vorliegenden Entzündungen und verbessert somit insgesamt Schmerzen und die Beweglichkeit des behandelten Gelenkes. Hyaluronsäure-Injektionen sind in der Lage, die gestörte Gelenkfunktion wieder zu normalisieren.
Auch für chronisch oder akut überlastete und gereizte Sehnen stehen spezielle Hyaluronsäure- Präparate zur Verfügung.

Akupunktur

Wir setzen die klassische Körperakupunktur zur Schmerztherapie in unserer Praxis ein. Auch hierbei ist uns die Einbindung in ein möglichst multimodales schmerztherapeutisches Konzept sehr wichtig.
Die Körperakupunktur zur Schmerztherapie ist ein Baustein der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Ihre Wirkung beruht (stark vereinfacht ausgedrückt) auf einer Optimierung des „energetischen Gleichgewichtes“ der Körperfunktionen. Deren Störung ist gemäß der Theorie der Traditionellen Chinesischen Medizin für Schmerzen, Stress und Verspannungszustände, insgesamt für Erkrankungen des Körpers verantwortlich. Diese „Energie“ durchfließt den Körper über sog. Meridiane, das sind Leitungsbahnen, auf denen sich der größte Teil der Akupunkturpunkte befindet. Durch Behandlung der entsprechenden Punkte wird der „Energiefluss“ reguliert, was zum Abbau von Stress und Verspannungen und schließlich zur Schmerzreduktion führt. Das Setzen der Nadeln dauert nur wenige Minuten. Anschließend entspannen Sie in einem ruhigen Zimmer in angenehmer Atmosphäre. Nach ca. 30 Minuten werden die Nadeln von uns wieder entfernt und Sie können die Praxis wieder verlassen.
Sowohl die Behandlungsfrequenz als auch die gewählten Akupunkturpunkte werden jeweils nach ausführlichem Gespräch und körperlicher Untersuchung sehr individuell festgelegt. Eine vorangegangene Diagnostik zum Ausschluss potentiell gefährlicher Schmerzursachen ist für uns selbstverständlich. Bei der Einnahme stärkerer blutverdünnender Medikamente ist eine Akupunktur leider nicht möglich. Sprechen Sie uns bei Fragen dazu gerne jederzeit an. Darüber hinaus ist die Behandlung frei von möglichen Risiken oder Nebenwirkungen. Für uns ist sie zu einem wichtigen und erfolgreichen Baustein bei der Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates geworden. Ggf. können bestimmte Schmerzursachen auch zusätzlich während der Akupunktur durch Schröpfbehandlungen sehr erfolgreich behandelt werden.
Wir sind von diesem zusätzlichen, naturheilkundlichen Ansatz sehr überzeugt, da er häufig dort weiter hilft, wo die Schulmedizin an Grenzen stößt oder Ihrerseits alternative und schonende Heilmethoden gewünscht sind.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist eine schonende Methode zur Behandlung von akuten oder chronischen, schmerzhaften Reizzuständen oder Verkalkungen von Sehnenansätzen. Am häufigsten kommt sie deshalb z.B. bei Fersenspornschmerzen, beim „Tennisellenbogen“ oder der sog. „Kalkschulter“ zum Einsatz. Auch in der Sportmedizin setzen wir die Methode häufig bei überlastungs- oder fehlbelastungsbedingten Schmerzen an Sehnenansätzen ein (z.B. Achillessehne und Patellarsehne) und können damit häufig die Sportfähigkeit schneller wieder herstellen. Weitere Therapiemöglichkeiten sind hartnäckige, lokale Muskel-verspannungen, sog. Triggerpunkte, aber auch schlecht heilende Frakturen und bestimmte Formen von sog. Osteonekrosen (Absterben von Knochengewebe) und umschriebenen Flüssigkeitsansammlungen im Knochen (sog. Knochenmark-Ödem-Syndrom).
Stoßwellen sind sehr starke, gebündelte und auf einen kleinen Punkt fokussierte Schallwellen. Diese Schallwellen sorgen in der Tiefe des Gewebes für eine Mehrdurchblutung. Es sprossen neue Blutgefäße in das behandelte Areal ein, wodurch u.a. Fresszellen den lokalen entzündlichen Prozess abbauen können und angeregte, körpereigene Stammzellen Regenerationsprozesse in den entzündlich veränderten Sehnen oder Knochen auslösen. Insgesamt führt die Behandlung zu einer Anregung des lokalen Stoffwechsels, was die notwendigen Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Denn eine Störung des Stoffwechsels liegt letztendlich allen o.g. Erkrankungen und Schmerzursachen zu Grunde, weshalb die Stoßwellentherapie hierbei auch eine ursächliche Behandlung darstellt. Sie führt somit nicht nur zu einer kurzfristigen, sondern in der Regel durch die eingeleitete Selbstheilung und Regeneration zu einer dauerhaften Beschwerdereduktion.
Auch für die Stoßwellentherapie gilt natürlich immer die sinnvolle Einbettung in ein therapeutisches Gesamtkonzept, das die Behandlung möglicher biomechanischer oder muskulärer Ursachen des entstandenen Reizzustandes bzw. der Stoffwechselstörung berücksichtigen sollte.
Die Behandlung wird jeweils vom Arzt selbst durchgeführt, was eine optimale Therapiekotrolle beinhaltet. Die Behandlungsdauer beträgt pro Sitzung ca. 10-15 Minuten. Die Behandlungsfrequenz und Gesamtmenge wird jeweils individuell und abhängig von der Beschwerdeursache festgelegt. Für die häufigsten Erkrankungen ist ein Abstand zwischen den Behandlungen von 7-10 Tagen sinnvoll. Erfahrungsgemäß tritt eine Beschwerdelinderung aber schon sehr rasch ein. Wenn nicht spätestens nach der dritten Behandlung ein erheblicher Beschwerderückgang einsetzt, würden wir von weiteren Behandlungen eher abraten. Eine Ausnahme stellt dabei die Therapie bei der sog. “Kalkschulter” dar. Hierbei kann es nach einer erfolgten Stoßwellentherapie auch noch einige Wochen dauern bis der Körper, durch die angeregten Stoffwechselprozesse, das Kalkdepot aufgelöst hat und die Beschwerden verschwinden.

Behandlung mit Bandagen, Orthesen und klassischem- bzw. Kinesiotaping

Bei bestimmten Verletzungen oder Erkrankungen ist es – meist nur vorübergehend und immer ergänzend zu anderen Therapien – sinnvoll, mit stabilisierenden oder aktivierenden Bandagen oder Orthesen zu arbeiten. Diese werden nach Bedarf von uns verordnet, die adäquate Tragweise natürlich auch kontrolliert und ggf. angepasst.
Zusätzlich arbeiten wir v.a. in der Sportmedizin nach Verletzungen, aber auch bei anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates, mit sog. Kinesiotapes. Dieses elastische Taping-Verfahren kann mit verschiedenen Techniken angewendet werden. So z.B. zur Stabilisation bei Kapsel-Bandverletzungen, zur muskulären Aktivierung oder Entspannung bei Nacken- und Lendenwirbelsäulenschmerzen oder auch ergänzend mit einer Technik zur Lymphdrainage. Die Tapes werden jeweils vom Arzt angelegt. Sie haften durch eine allergenarme Klebeschicht und können in der Regel bis zu einer Woche halten. Bei Bedarf können sie aber auch jederzeit von Ihnen „wie ein Pflaster“ einfach entfernt werden. Duschen und Sport sind damit problemlos möglich. Die Wirkung der Kinesiotapes wird durch aktive Bewegung und Sport unterstützt, da deren Elastizität der unserer Haut entspricht. Es können je nach Anlagetechnik, die verschiedenen oben genannten Wirkungen dabei erzielt werden.

Ärzte

Dr. med- Christian Pagel - Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med Christian Pagel
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Jahrgang 1975, Abitur 1995 in Goslar. Studium der Humanmedizin an der Georg-August Universität Göttingen, Approbation 2003. Anschließend allgemeinchirurgische und unfallchirurgische Ausbildung in der Schweiz (Muri im Aargau, Dr. Ch. Sartoretti) bis 2006. Dann Wechsel nach Oldenburg und Beginn der orthopädischen Weiterbildung im Pius-Hospital (2006-2011, Prof. D. Lazovic), sowie zwischenzeitlich erneute unfallchirurgische Weiterbildung im evangelischen Krankenhaus (2010, Dr. U. Niemann). Promotion zum Doktor der Medizin 2010. Erwerb der Facharztbezeichnung für Orthopädie und Unfallchirurgie 2011.

 

10/2011-6/2018 Niederlassung in orthopädisch-unfallchirurgischer Gemeinschaftspraxis in Aurich/Ostfriesland, konservative und operative Tätigkeit.
Seit 7/2018 Niederlassung in orthopädisch-unfallchirurgischer Gemeinschaftspraxis im Rahmen einer Job-Sharing Partnerschaft mit Frau A. Goeing in Oldenburg.

 

Schwerpunkte innerhalb der konservativen Orthopädie:

 

  • Therapie von Knorpelschäden und Arthrosen der peripheren Gelenke
  • Sportmedizin und Unfallchirurgie
  • Stoßwellentherapie
  • Akupunktur und Kinesiotaping
  • Osteologie (Osteoporosediagnostik und Therapie)
  • Ultraschallkontrollierte Punktionen

 

Alexander Kübler, Facharzt für Orthpädie und Unfallchirurgie

Alexander Kübler
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Spezielle orthopädische Chirurgie, Chirotherapie, physikalische Therapie, Balneologie

Jahrgang 1974, von 2010 bis Ende 2020 tätig gewesen im Pius-Hospital, seit 2014 als Oberarzt des Endoprothesenzentrums, im operativen und nichtoperativen Sektor, einschließlich der zugehörigen ambulanten Sprechstunden. Facharztausbildung neben dem Pius-Hospital im Marienhospital Vechta und im evangelischen Krankenhaus Oldenburg, zwischenzeitlich Tätigkeit in einer orthopädischen Praxis in Bremen in 2011 und 2012.

OP-Spektrum

    Schultergelenk
    • Gelenkspiegelung (Arthroskopie)
    • Naht (Rekonstruktion) der Rotatorenmanschette arthroskopisch oder mini-open
    • Verletzung der langen Bizepssehne (Tenodese)
    • Schultersteife (Arthrolyse)
    • Engesyndrom (Impingementbehandlung :Subacromiale Dekompression)
    • Verschleiss im Schultereckgelenk (arthroskopische Resektion AC-Gelenk)
    • Nervenverödung (Exhairese N. Suprascapularis)
    • Subacromialer Platzhalter (Inspace Balloon)
    • Schleimbeutelentzündung (Bursektomie)
    • Kalkschulter
    Ellenbogen:
    • Gelenkspiegelung (Arthoskopie)
    • Ellenbogensteife (Arthrolyse)
    • Gelenkkörperenfernung
    • Synovektomie
    • Refixation des Flexorenansatzes (Tennisellenbogen)
    Hüftgelenk

    Gelenkerhaltende Eingriffe:
    Hüftgelenksspiegelung (Arthroskopie) mit Knorpelersatzverfahren, Impingementtherapie, Synovektomie, Gelenkkörperentfernung

    Gelenkersatz:
    Totalendoprothese (HTEP, zementfrei/teilzementiert/zementiert)

    Knie

    Gelenkerhaltende Eingriffe

    • Gelenkspiegelung (Arthroskopie)
    • Knorpelersatzverfahren (AMIC)
    • Kreuzbandplastik
    • Mensikusnaht
    • Achskorrektur (Umstellungsosteotomien)
    • Stabilisierungsoperationen (Traktusumlenkung nach Jäger-Wirth)
    • Patellastabilisierung (MPFL-Plastik, Insall-OP, Versatz der Tuberositas tibiae)

    Gelenkersatz:

    • Totalendoprothese (KTEP)
    • Teilgelenkersatz (Schlittenprothese)
    Sprunggelenk
    • Gelenkspiegelung (Arthroskopie)
    • Knorpelersatzverfahren
    • Gelenkkörperentfernung
    • Stabilisierungseingriffe (Broström-OP, Kuner-Periostlappenplastik)
    Fuß/Vorfuß:
    • Ballenzeh (Hallux valgus) Korrektur
    • Krallenzeh/Hammerzeh Korrektur
    • Eingriffe an der Achillessehne/Peronealsehnen

    Kontakt

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    ORTHOPÄDIE SCHILLERSTRASSE
    Schillerstraße 1
    26122 Oldenburg

    Telefax 0441 – 35 01 32 19

    Sprechzeiten

    Montag
    8:00 – 12:30 und 15:00 – 17:30 Uhr
    Dienstag
    8:00 – 12:30 und 14:00 – 16:30 Uhr
    Mittwoch
    8:00 – 12:30
    Donnerstag
    8:00 – 12:30 und 14:00 – 16:30 Uhr
    Freitag
    8:00 – 12:30